Heuschnupfen-Geplagte finden viele Hilfsmittel

Heuschnupfen kann richtig piesacken. Was so harmlos klingt ist in Wirklichkeit eine hartnäckige allergische Reaktion und weit mehr als eine triefende Nase.

Experten schätzen die Zahl der betroffenen Heuschnupfen-Geplagten auf bis zu 15 Millionen Menschen. Und die leiden eben nicht nur in einem recht eng begrenzten Pollenflugfenster im Frühjahr, sondern weit darüber hinaus. Die weltweite Klimaerwärmung ist ein Grund für die verlängerte Pollensaison. Da wird das Tempotuch zum besten Freund, es läuft die Nase, es tränen die Augen, und angereichert wird die Qual mit heftigen Niesattacken.

Die eigentliche Ursache sind Eiweiße aus den Pollen. Wer darauf äußerst empfindlich reagiert, schüttet vermehrt so genannte Histamine aus. Diese wiederum bewirken eine entzündliche Reaktion. Wer allerdings als Betroffener richtig vorbeugt, kann sich den Heuschnupfen ziemlich gut vom Hals halten. Allergiker, die schon zwei bis drei Wochen vor dem Beginn des Pollenflugs Medikamente einnehmen, die das Freisetzen von Histamin verhindern, haben gute Chancen, beschwerdefrei durch die kritische Zeit zu kommen.

Am häufigsten tritt die Allergie vom so genannten Soforttyp auf. Bei dieser auch als Typ 1 bezeichneten Allergie reagiert der Körper bereits Minuten nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff zum Beispiel mit Juckreiz, Hautrötungen oder einem Anschwellen der Schleimhäute.

Als geeignete Therapie bietet sich einerseits die Hyposensibilisierung an. Auf der anderen Seite verspricht auch die Behandlung mit einer Tablette oder Lösung guten Erfolg. Bei vielen Internetapotheken gibt es Mittel gegen Heuschnupfen. Die Behandlung kann vom Patienten zu Hause, unabhängig von der Arztpraxis, angewendet werden. Betroffene, die zeitlich in ein enges Korsett gepresst sind, profitieren von den unterschiedlichen Darreichungsformen der Heuschnupfenmittel. Und gerade bei Kindern zeigt sich, dass sublinguale Lösungen, also unter die Zunge verabreichte Flüssigkeiten, besonders Erfolg versprechend sind.

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